Ein unabhängiger Ratgeber zur Bildqualität auf Bildschirmen. Er zeigt und verbreitet keine Filme, verkauft keine Geräte und steht in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.

Anleitungen

Praktische Anleitungen

Die Bildschirmeinstellung schreckt mit langen Menüs ab, doch die meisten Punkte darin braucht man selten. Ein paar Entscheidungen genügen: einen ruhigen Bildmodus wählen, unnötige Bildverarbeitung abschalten und die Helligkeit an den Raum anpassen. Hier finden Sie Anleitungen für die häufigsten Aufgaben.

Die Werkseinstellungen sind für einen hell erleuchteten Laden gedacht, nicht für Ihr Wohnzimmer am späten Abend.

— Aus der Redaktion

So ist dieser Bereich aufgebaut: Die Tipps sind allgemein formuliert und nicht an bestimmte Modelle gebunden. Die Menüpunkte heißen unterschiedlich, meinen aber meist dasselbe. Notieren oder fotografieren Sie vor jeder Änderung die Ausgangswerte, damit Sie bei Bedarf in Ruhe zu ihnen zurückkehren können.

Anleitungen

Aufgaben, vor denen früher oder später jeder Bildschirmbesitzer steht.

Bildmodus wählen

Vergleichen Sie die Modi anhand derselben Szene mit Gesichtern und dunklen Bereichen. Das natürlichste Ergebnis liefern meist „Film“ oder „Standard“; den Modus „Dynamisch“ überlassen Sie besser dem Schaufenster.

Vergleiche

Helligkeit und Kontrast anpassen

Die Helligkeit entscheidet, ob Details in den Schatten sichtbar sind, der Kontrast sorgt für Details in hellen Bereichen. Ändern Sie beide nacheinander und wechseln Sie dabei zwischen einer dunklen und einer hellen Szene.

Glossar

Schärfe reduzieren

Stellen Sie die Schärfe so ein, dass um Buchstaben und feine Linien keine hellen Säume entstehen. Die Detailtreue geht dadurch nicht verloren: Die Details stammen aus dem Signal, nicht vom Schieberegler.

Bildprobleme

Farbtemperatur einstellen

Eine warme Farbtemperatur macht Weiß leicht gelblich und kommt dem nahe, wie Filmbilder gedacht sind. Eine kalte wirkt effektvoll, lässt Gesichter aber blasser erscheinen.

Glossar

Quelle prüfen

Stellen Sie sicher, dass Receiver oder Computer die gewünschte Auflösung und Frequenz ausgeben und Kabel und Anschluss für dieses Signal geeignet sind. Oft entpuppt sich ein „schlechter Bildschirm“ als falsch eingestellte Quelle.

Werkzeuge

Beitragskatalog für deutschsprachige Leserinnen und Leser

In diesem Katalog erscheinen eigene Beiträge von FantastikaHD, die speziell für die deutsche Version geschrieben werden.

Eigene Beiträge gibt es noch nicht. Sobald sie fertig sind, erscheint die Liste auf dieser Seite.

Was wir behandeln möchten

  • Warum dasselbe Bild an einem hellen Sommerabend anders wirkt als an einem trüben Wintertag
  • Wie Sie erkennen, ob Ihr Bildschirm ein Signal unterhalb seiner eigentlichen Auflösung bekommt
  • Bildmodi „Film“, „Standard“ und „Dynamisch“: Welcher sich als Grundeinstellung eignet
  • Spiegelungen auf glänzenden Bildschirmen: Was Vorhänge, Lampenposition und Sitzplatz bewirken

Redaktionelle Grundsätze

  • Die Beiträge in diesem Katalog werden für jede Sprachversion eigens verfasst und sind keine Übersetzungen.
  • Einige Beiträge verlinken auf Websites Dritter, darunter Gaming-Dienste; auf deren Inhalte, Preise und Bedingungen haben wir keinen Einfluss.
  • Wir veröffentlichen keine Werbung für Dienste oder Medien, keine Rankings, Preise und Erfahrungsberichte.

Bildschirm nach dem Kauf einrichten

  1. Ladenmodus abschalten

    Wurde der Bildschirm im Demo- oder Ladenmodus geliefert, schalten Sie diesen im Menü ab: Er setzt Ihre Änderungen zurück und hält die Helligkeit auf Maximum.

  2. Ruhigen Bildmodus wählen

    Beginnen Sie mit dem Bildmodus „Film“ oder „Standard“. Er bildet die Grundlage, die Sie nach und nach verfeinern.

  3. Unnötige Bildverarbeitung abschalten

    Deaktivieren Sie Zwischenbildberechnung, künstliche Kontrastanhebung und Rauschunterdrückung und schalten Sie sie dann einzeln wieder ein, falls Ihnen ohne sie etwas fehlt.

  4. Helligkeit an den Raum anpassen

    Tagsüber bei hellen Fenstern dürfen Sie die Helligkeit anheben, abends bei gedämpftem Licht senken. Praktisch sind dafür zwei eigene Benutzerprofile.

  5. Dunkle und helle Szenen prüfen

    In einer dunklen Szene sollten die Falten dunkler Kleidung erkennbar sein, in einer hellen die Wolken am Himmel. Verschwimmen die Details, kehren Sie zu Helligkeit und Kontrast zurück.

    Ein angenommenes Beispiel: In einer Nachtszene verschmelzen die Haare der Hauptfigur mit dem Hintergrund – dann sollten Sie die Helligkeit etwas anheben.

  6. Quelle abgleichen

    Öffnen Sie die Signalinformationen und prüfen Sie, ob Auflösung und Frequenz den Erwartungen entsprechen und HDR nur dort aktiv wird, wo es tatsächlich vorhanden ist.

  7. Ergebnis notieren

    Halten Sie gelungene Werte in Ihren Notizen fest. Nach einem Firmware-Update oder einem Zurücksetzen stellen Sie sie so in wenigen Minuten wieder her statt in einem ganzen Abend.

  • Werkzeuge

    Was beim Einstellen hilft: Testbilder, das Bildschirmmenü und die Signalinformationen, die Einstellungen der Quelle, das Raumlicht und Notizen zu den Einstellungen.

  • Vergleiche

    Worin sich HD von Full HD und 4K unterscheidet, was HDR gegenüber SDR bringt und wie die Bildrate mit der Zwischenbildberechnung zusammenhängt.

  • Bildprobleme

    Was tun, wenn das Bild verwaschen oder dunkel ist, Verläufe Streifen zeigen, Bewegungen ruckeln, die Farben seltsam wirken oder schwarze Balken am Rand erscheinen.

  • Glossar

    Begriffe erklärt: Auflösung, Pixel, Bitrate, Codec, Kompression, HDR, Bildrate und Bildwiederholfrequenz, Zwischenbildberechnung, Banding und mehr.

  • Fragen

    Antworten zum Ratgeber, zu Auflösung, HDR und Bildrate und dazu, wie die ganze Familie angenehm vor dem Bildschirm sitzt.

Quellen

  • Allgemeine Informationen zu Videoformaten und Bildschirmen (Grundlagenwissen)
  • Redaktionelle Beiträge des Ratgebers FantastikaHD

Die Tipps sind allgemein gehalten und geben den Stand zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Menüs, Bezeichnungen der Bildmodi und Werkseinstellungen unterscheiden sich von Gerät zu Gerät und ändern sich mit Updates. Halten Sie sich daher an die Anleitung Ihres Geräts und vertrauen Sie Ihren eigenen Augen mehr als den Aufschriften auf der Verpackung.